Ausbildungs- und Urlaubstörn 2016

Termin: 07.05. bis 13.05.2016

Start- und Zielhafen:
Segelyacht:
Baujahr:
Skipper:

Biograd / Marina Kornati
Bavaria 46 Cruiser
2014
Hajo Wagner





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WICHTIG:
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... und so geht's!


Montag, 16. Mai 2016
Der letzte Tag

Nach einer ruhigen Nacht wir am Morgen früh raus, da wir das Boot zu den Krka Wasserfällen nicht verpassen dürfen. Stephan war bereits beim Bäcker und hat uns Frühstück besorgt. Während wir mit dem Ausflugsboot unterwegs waren, nutzte Hajo die Gelegenheit sich seinen Bart stutzen zu lassen. Die Fahrt zu den Wasserfällen dauerte etwa 20 Minuten. Hier konnten wir etliche Schwanenfamilien in unberührter Natur erleben. Bei den Wasserfällen war es zu Beginn recht kühl aufgrund der fehlenden Sonne und die aufsprühende Wassergischt hat dies auch noch verstärkt. Um den Wasserfall komplett sehen zu können, hatten wir einige Höhenmeter zu bewältigen. Doch es hat sich gelohnt. Auf dem hölzernen Footpad runter quer übers Wasser sah es aus, wie in einem Mangrovenwald. Wieder zurück auf der BAVARIA traten wir die Rückfahrt nach Biograd an. Auch schafften wir die Durchfahrt bei der Brücke in Sibenik ohne mit der Mastspitze hängen zu bleiben. Heute hatte es die Wetterfee gut mit uns gemeint und so segelten wir ganz entspannt und bei besten Windverhältnissen nach Biograd. Kurz vor dem Ziel zogen nochmal dunkle Wolken auf, jeder stellte sich auf einen Guss von oben ein. Nur noch schnell zur Tanke.....Aber auch der Wind war nicht zu unterschätzen..... Vor uns das Boot hatte Schwierigkeiten beim Anlegen. Da ruft unser Käpt'n von hinten: " da passen wir noch hinter!". Gesagt-Getan. Keine einfache Sache bei dem Seegang - aber hat super geklappt. Auch beim letzten Anlegemanäver läuft alles, wie geschmiert, denn das Team arbeitet perfekt zusammen. Wir sitzen gerade 30 Sekunden unter der "Bikinimi" beim "Anleger", da fallen die ersten Tropfen. Puuh, das war knapp. Nach einem Pizzeria-Besuch lassen wir den Abend noch ganz gemütlich mit einem Song-Kontest ausklingen. In der Nacht geht's zurück nach Hause und alle sind sich einig! Daß es ein super geiler Törn war.
Bis demnächst,
Andrea.

Montag, 16. Mai 2016
6. Tag: Von Šolta nach Skradin

Nach einer unruhigen Nacht in der Schaukelkoje wurde unser Deckschläfer wurde vom Regen erwischt und mußte dann mitten in der Nacht in die Kombüse umziehen um sich wieder trocken zu legen. Frisch gestärkt setzten wir unseren Törn fort über Sibenik nach Skradin. Die Wettermeldung war nicht die Beste, daß wußten wohl alle von uns. Es zeigten sich dunkle Wolken und der Wind wurde stärker. Vorsorglich nahmen einige Crewmitglieder eine Tablette gegen Seekrankheit ein. Volle Ausrüstung war angesagt, und dann kam das Kommando "Segel einholen", doch das war leichter gesagt als getan. Plötzlich zog ein heftiges Unwetter mit Gewitter auf. Bei 8 Bft hatten wir nun eine Geschwindigkeit von 35 kn und eine tatsächliche Rumpfgeschwindigkeit von 9,5 Ktn (Max. 10). Auch mit aufgespanntem Bimini (manche sagen auch Bikinimi) war nachher keine Unterhose mehr trocken. Als sich der Sturm etwas beruhigt hat, können einige von uns sich unter Deck trockene Sachen anziehen und kommen anschließend mit geleertem Mageninhalt wieder nach oben. Auf dem Weg zu unserem Tagesziel fahren wir durch einen Kanal vorbei an unzähligen Muschelfarmen. In Skradin bei herrlicher Sonne angekommen, haben wir uns erstmal alle auf die Leine gehängt. Zur Feier des Tages haben wir von unserem Geburtstagskind Stefan erstmal ein dickes Eis bekommen. Am Abend gab es dann noch ein super Spanferkel im Hafen. Zum Abschluss des Tages gab es eine Riesen-Überraschung für Stefan: er bekam für die Folgewoche einen freien Platz auf der Lagoon 450 für die Folgewoche geschenkt.
Bis morgen,
Andrea.

Montag, 16. Mai 2016
5. Tag: Sv. Klement nach Šešula / Šolta

Nach dem Frühstück an Deck verlassen wir die Marina Palmizana. Wir setzen unseren Törn fort wieder in Richtung Šolta auf. Auf dem Weg dorthin treffen wir auf heftigen Wind mit 8 Bft. Alle hatten nun Rettungweste mit Lifeline an und konnten mal zeigen, was sie bisher so gelernt hatten. Es ging rauf und runter und hin und her. Wir machten einen kurzen Zwischenstopp in Milna um uns wieder mit Heißgetränken aufzuwärmen. Dann gings weiter nach Šešula um dort in einer ruhigen Bucht unterhalb von Evelins Haus anzulegen. Kaum hatten wir die Bucht angesteuert, kam uns ein Super-Mini-Dingi (hätte man auch für eine Boje halten können) entgegen, um uns die Menue-Karte vom Restaurant an Bord zu reichen. Wir haben dann mit Anschub-Hilfe vom Mini-Dingi an der Boje direkt unterhalb vom Restaurant festgemacht. Wie immer, gibt es erstmal den "Anleger" usw. Da jetzt auch wieder die Sonne durchkam, nutzten Christoph und Stefan dies, um uns ihre kühnen Absprünge vom Anker vorzuführen. Wir Mädels saßen auf der Badeplattform und haben noch die letzten Sonnenstrahlen des Tages eingefangen. Der Plan war, mit unserem Dingi an Land zu fahren. Leider hat uns der Motor im Stich gelassen. Also wir haben uns dazu entschlossen, auf Handbetrieb umzustellen. Anhand der Festmacherleine konnten wir uns so in kleinen Gruppen im Dingi sitzend an Land ziehen. Nachdem wir den anspruchsvollen Aufstieg zum Restaurant geschafft hatten, wurden wir mit einer herrlichen Aussicht auf die Bucht belohnt. Die Fischfans durften sich noch "Ihren" Fisch aussuchen und einige Minuten später wurde der Augenschmaus serviert. Die Bäuche also wieder gut gefüllt, ging es dann wieder runter zum Dingi. Mittlerweile war es ziemlich dunkel geworden. Keiner hatte Licht dabei. Todesmutig sprangen wir alle ins Dingi und sind auch wieder mit trockener Hose- wenn auch mit einem Lachkrampf- an Bord gelandet.
Bis morgen,
Andrea.

Montag, 16. Mai 2016
4. Tag: Von Maslinica nach Sv. Klement

Nach einer ruhigen Nacht und einem gemütlichen Frühstück an Deck werden schnell nochmal die Vorräte aufgefüllt und dann heißt es Leinen los. Unser Tagesziel für heute soll die Insel Hvar- auch das "Saint-Tropez" Kroatiens genannt- sein. Auf der Fahrt dahin fahren wir an der "Teufelsinsel" SV Klement vorbei. Wer sich das Luftbild der Insel mal anschaut, weiß warum die Insel diesen Namen hat. Kurz vor Hvar treffen wir auf andere Segelcrews, die einige schnittige Manöver hinlegen und die wir später am Abend wieder sehen werden. In der Bucht von Hvar fahren wir an einem riiiiiiiiiesigen Kreuzfahrtschiff vorbei. Dann sind wir bereit zum Anlegen in Hvar jeder auf seiner Position, denn Hajo hat einen super Liegeplatz entdeckt. Doch dann erfahren, dass wir aufgrund einer Starkwind-Warnung hier nicht festmachen dürfen. Also alles wieder kehrt Marsch zurück. Und nun? Wie gut, dass Hajo für alles eine Lösung parat hat und sich so gut auskennt. Wir steuern also den nächstgelegenen kleineren Hafen "Marina Palmizana" an. Nachdem wir das Boot gut an der Mooring festgemacht haben, folgt erstmal der sog. "Anleger" mit Karlovacko und Slibowitzka. Sehr schnell wird die kleine Hafenanlage immer voller und wir können den anderen Booten beim Anlegen zusehen. Direkt Steuerbord neben uns legen die Finnen an und auf der Backbordseite einige lustige Herren aus Attendorn. Auch gegenüber gibt's es etwas Interessantes zu Bestaunen: Zwei wunderschöne weiße Fender ( die, die dabei waren, wissen was gemeint ist). Wir beschließen ein Restaurant auf der anderen Seite der Insel aufzusuchen. Bei untergehender Sonne und herrlichem Ausblick auf die Bucht von Vinogradisce genießen wir unser Abendessen.
Bis morgen,
Andrea.

Mittwoch, 11. Mai 2016
3. Tag: Die Ankunft von Stefan in Trogir

Am Vortag hatten wir erfahren, dass unser 7. Crew-Mitglied doch noch nachgereist kommt. Dafür hatte Hajo sich einen tollen Abholservice ausgedacht. Dazu mussten wir unsere Fahrt weiter nach Trogir fortsetzen. Auf dem Weg dorthin haben wir in einer wunderschönen Bucht mit türkisblauem Wasser den Anker fallen lassen und alle durften mal eine Rundfahrt mit dem Dingi machen. Christoph ist sogar mal kurz vom Boot gehechtet um für Alle die Wassertemperatur zu testen. Wir hatten mit Stefan ausgemacht, dass wir ihn um 14.15 Uhr in Trogir im Hafen abholen wollten. Stefan wusste aber nicht, wie bzw. womit er abgeholt wurde. Hajo hatte sich hier etwas ganz Besonderes für Stefan einfallen lassen: weil wir angeblich keinen Strom mehr an Bord hatten musste Stefan per Dingi in Trogir abgeholt werden. Um die Sache möglichst authentisch aussehen zu lassen, waren die Abholer mit Kompass, Fernglas, Rettungswesten, Eimer, Paddel usw. ausgestattet. Im ersten Moment hatte Stefan schon gedacht, es sei ein Scherz, aber als er dann mit samt Gepäck in das überladene Dingi einsteigen musste hat er doch geglaubt, die Sache sei ernst. Zumal ihm dann direkt mitgeteilt wurde, dass die Überfahrt nun ca. noch 4 Stunden dauern würde. Zu Stefan's Enttäuschung haben wir den Spaß dann nach 5 Min. aufgelöst. Am Späten Nachmittag sind wir wieder zurück nach Maslinica gesegelt. Abends hatte uns Evelyn köstlichen Wolfsbarsch gegrillt und jeder gab noch ein paar Schoten zum Besten.

Montag, 9. Mai 2016
2. Tag: Von Biograd über Murter nach Maslinica/Šolta

Sonne, Schiff und Wind - Das wäre ganz perfekt, so aber haben wir Sonne und Schiff und gute Laune, als wir in Biograd ablegen und an den Kornaten vorbei Richtung Maslinica motoren! Aber plötzlich frischt der Wind auf und wir können zum ersten Mal die Segel setzen und genießen bei entspannten 3 Bf alle erst einmal die Fahrt durchs Wasser. Schnell sind wir nicht, aber wir sind froh, dass es überhaupt möglich ist.
Wir wissen ja noch nicht, welche Schicksale die Crew am späteren Tag noch treffen werden....
Zwischenstop in Murter: das erste Anlegemanöver - Stefan wagt den Sprung aus Ufer, geschafft, wir könnten schneller werden, aber es klappt nach einigem Hin und Her! Doch keiner hat im Trubel gemerkt, dass Stefan abgerutscht ist! Also erst mal Erstversorgung von Andrea und aufmerksame Pflege durch die Crew! Weiter geht es, halb mit Motor, halb unter Segeln, erreichen wir Maslinica - ein traumhaftes Örtchen, nicht überlaufen und noch schön ursprünglich. Wieder ein Anlegemanöver, diesmal springt Christoph, der Hafenrand liegt tief, Christoph rollt sich gekonnt ab, aber so ganz ohne Blessuren an der Crew schaffen wir es auch diesmal nicht... Die Kombüse wird neben Küche auch zum Lazarett umfunktioniert. Klappt aber prima! Morgen werden wir erst mal mit zwei lustigen Tagesgästen starten!
Bis Morgen....Steffi


Montag, 9. Mai 2016
1.Tag: Hafentag in der Marina Biograd

Wie bei Törns mit Hajo nicht anders zu erwarten, klappt alles reibungslos: Wetter : sonnig und wolkenlos, Boot: die Bavaria 46 a - im super Zustand.
Als erstes wurde natürlich die Flagge der Bootsfahrschule-Siegerland gehisst und dann alles Notwendige besorgt. Bereits am frühen Nachmittag war alles parat und wir konnten mit der Einweisung beginnen. Tolles Schiff, tolle Crew, aber ob wir bis zum Einsatz auf See alles behalten werden, mal sehen? Erst einmal lecker Calamari mit Mangold im Hafen essen und den Tag ausklingen lassen!

Bis morgen!
Steffi

Sonntag, 24. April 2016
Wir starten in die Segelsaison 2016

Liebe Segelfreunde,

am 07.05. starten wir von der Marina Kornati in Biograd zu einem Ausbildungstörn. Unterwegs sind wir auf einer Bavaria 46 Cruiser.
Wie immer könnt Ihr hier auf dieser Seite den Törnverlauf "Live" verfolgen und aktuelle Foto's von der Reise anschauen. Nach Möglichkeit wird auch täglich ein kurzer Bericht vom "Skipper of the day" über den Tagesablauf in das Logbuch gestellt. Aber auch Pleiten, Pech und Pannen werden nicht verschwiegen.

Viel Spaß auf dieser Seite wünscht die gesamte Crew!

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