KAT-Ausbildungs- und Urlaubstörn 2015

Termin: 10.10. bis 17.10.2015

Start- und Zielhafen:
Segelyacht:
Baujahr:
Skipper:

Trogir SCT Marina
Lagoon 450
2014
Hajo Wagner




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WICHTIG:
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... und so geht's!


Samstag, 17. Oktober 2015 - 10:39 Uhr
7. Tag: Maslinica/Šolta nach Trogir

Der Freitag begann zunächst verhalten, denn der Regen, der die halbe Nacht auf das Boot getrommelt hatte, wollte sich nur zögerlich verabschieden. Zudem hatte sich Georg beim Anlandesprung von unserem Katamaran eine Prellung im linken Knie zugezogen, die über Nacht ziemlich angeschwollen war. Aber Georg ertrug die Schmerzen tapfer und pünktlich zum Frühstück riss der Himmel auf, die Sonne kam hervor und blieb bis zum Abend. Harald trug mit Rührei und köstlichen Hundescherzen zur guten Stimmung bei. Last but least hatte der Proschek-Konsum des vergangenen Abends bei keinem Crewmitglied größere Bremsspuren im Hirn hinterlassen.

Mit vollem Bauch und guter Laune brachen wir bei mittlerweile strahlendem Sonnenschein zur Bucht von Mali Trevenik auf, um dort auf sandigem Grund zu ankern. Henry, Fabio, Harald und ich nutzten sofort die Gelegenheit zum Baden und Cliffjumping. Das Wasser der Bucht blieb kristallklar, obwohl mehrere Katamarane und Einrumpfer in der Nähe waren. Da das Wasser nach längerem Bad doch etwas frisch wurde, nutzten wir den weiteren Nachmittag noch zum Sonnenbaden, Stricken (Kathrin) und Musik hören. Ich montierte meine ActionPro-Kamera auf den Bootshaken und filmte bei der anschließenden Weiterfahrt nach Trogir den Bug unseres Kats aus nächster Nähe, wie er die Wellen teilte.

Nach dem Einlaufen in die Marina SCT in Trogir wurde unser Kat vom Servicepersonal in Empfang genommen und auf Schäden überprüft. Ein Taucher checkte sogar das Unterwasserschiff auf Beulen und Risse. Mit Ausnahme einer etwas verbogenen Halterung des Dinghis (äussere Davits), die ein Wellenschlag verursacht hatte, war jedoch alles in Ordnung. Daher konnten wir entspannt ins Restaurant der Marina tigern, um uns - zusammen mit Werner und Karin, Bekannte unseres bunten Hunds Hajo - beim Abschiedsessen noch einmal über die Highlights des Segeltoerns auszutauschen.

Mein Fazit der Tour: ganz toll, grosses Kino, super Crew, hervorragender Skipper! Ganz allgemein: Wenn Segeln, dann auf einem Kat!

Erich

Freitag, 16. Oktober 2015 - 15:13 Uhr
6. Tag: Milna/Brac nach Maslinica/Šolta

In der Nacht hatte es furchtbar geregnet, auch morgens war es nicht besser. Unsere eifrigen Frühaufsteher waren trotzdem pünktlich um 7.00 h an Deck, um der "Tanke" (an der wir ja am Vortag festgemacht hatten) das Geschäft nicht zu verderben. Aber irgendwie störte sich niemand an unserem Dasein und es gab dann doch erstmal ein ausgiebiges Frühstück. Erich zauberte noch Speck und Bratkartoffeln. Die Jungs zogen es vor, lange zu schlafen.
Bei starkem Wind und weniger Regen legten wir dann ab. Unser Ziel für den Abend war Šolta. Die Wellen waren so stark, dass unser Dinghy sich irgendwie halb löste und Tank und ein Paddel ins mehr freigab. Sofort leitete Hajo das MüB (Mann über Bord)-Manöver ein. Die Crew agierte zunächst recht konfus, die Positionen waren nicht gut besetzt. Plötzlich verlor man sogar den Tank kurz aus den Augen. Irgendwie schafften wir es dann doch, alles wieder zu bergen. Georg zog alles wieder an Bord und war hinterher klitschnass. Die Jungs hatten von alldem nix mitbekommen.
Wir nahmen Kurs auf die Bucht von Bobovišće, die wirklich sehr schön in einem engen "Fjord" mündete. Hier wollten wir aber nicht anlegen. Hajo vollführte einen perfekten U-Turn und weiter gings. Langsam kämpften wir uns bei Raumschotkurs durch die Wellen nach Norden, Richtung Split. Hajo wollte am Ozeanographisches Institut bei Split anlegen, weil dort die auf seiner Homepage verlinkte Web-Cam hängt. Schnell informierten wir die Daheimgebliebenen. Natürlich segelten wir ins Hafenbecken und winkten freundlich in die Kamera. Dann legten wir dort auch noch an und winkten weiter. Dummerweise war das Anlegen hier gar nicht wirklich erlaubt, wir mussten uns einer Notlüge bedienen (Probleme mit den Reffleinen am Großsegel). Wir arbeiteten fleißig daran, probierten noch vergeblich, ein paar Anglern ein paar Fische für's Abendessen abzuschwatzen und legten dann auch zügig wieder ab.
Wir kämpften uns bei Windstärke 6-7 und Gegenwind Richtung Süden nach Sôlta weiter. Irgendwie hatte Hajo es geschafft, dass ich plötzlich am Ruder stand und unser Boot durch die Wellen steuerte. Wir setzen die Genua und weiter ging es. Der Rest der Crew hatte dann wohl keine Lust mehr auf Wasser von recht voraus im Gesicht und verzog sich unter Deck. Der Regen hatte sich verzogen und nach 3 1/2 Stunden erreichten wir unseren Zielhafen Šolta. Das Anlegemanöver erwies sich aufgrund des Windes als schwierig. Georg sprang bei vollem Körpereinsatz an Land und machte die Festmacherleinen fest. Später lagen wir sicher an der Pier und genehmigtenuns einen Capucchino im Hafen-Café.
Wir ließen den Tag bei einem zünftigen Abendessen und dem am Vorabend gekauften Rotwein, der sich dann wohl eher als Fehlkauf erwies.
Ein definitiv ereignisreicher Tag lag hinter uns!
Katrin

Donnerstag, 15. Oktober 2015 - 19:12 Uhr
5. Tag: Sv. Klement - Milna/ Brac

An jenem erneut grau verregneten Tag setzte die ältere Generation der Crew am frühen Morgen, während die jung, brutal und gutaussehenden Boys noch ihren Rausch in der Kajute bekämpften, die Segel.

Auf hoher See folgte dann ein erneuter, dramatischer Kampf gegen Wellen, Sturm und gefährliche Seeungeheuer. Dies jedoch alles easy-going für die Seegellegende Hajo. Auch die anderen drei tapferen Männer der älteren Generation versuchten sich am Steuer im Kampf gegen den Sturm. Mutti vermied bis zu diesem Tag mit dem Steuer in Kontakt zu geraten und kümmerte sich lieber um das (Dicht)machen (haha ;-) ) der Easylocks. Derweil chillten die Boys unter Deck bei einem legga legga Bierchen.

Nach langer Überfahrt trafen wir dann kurz in einer Marina ein, bevor die Boys jedoch die Lage über Deck überprüfen konnten, verließen wir diese auch schon wieder.

Gegen Abend legten wir dann an der Tanke vor einem weiteren Hafen an um die Hafensteuer geschickt zu umgehen, mit dem Wissen dort schnell wieder abzuhauen, wenn diese am Morgen öffnet (jaja die Boys stehen dann auch früh auf, haha).

Nach kurz andauernder Ruhe (vor dem Sturm) und dem missglückten Versuch mit dem Motorboot unter dem Kat her zu heizen zogen wir los um etwas zu essen und um aufzutanken (kein Diesel ;-) ).

Nach dem leckeren Filetsteak, dass die Boys dinniert hatten, ging es dann vollgetankt wieder an Bord, um den Abend ausklingen zu lassen... und zwar richtig!!

LG, Fabio und Henry :-)
PS: Wünscht uns gutes Wetter, damit wir am Vorderdeck noch an unserer Goldbräune arbeiten können!




Mittwoch, 14. Oktober 2015 - 14:28 Uhr
Tag 4: von Hvar nach Sv.Klement (Palmizana)

Gewohnt früh raus geht's nach dem Frühstück ins Beiboot und wir fahren an Land. Zuvor klopfen wir von außen an die Bordwand der Kabine der jungen Wilden, die hellwach sofort mit dem großen Entermesser am Bullauge den vermeintlichen Angriff beherzt abwehren. Wir können also getrost zur Burg von Hvar aufsteigen in der Gewissheit , dass unser Kat gut beschützt an der Boje schwoit.
Durch die hübsche Altstadt steigen wir eine längere Treppe hinauf und beachten die kleinen Läden kaum. Durch den Burggarten schlängelt sich ein Fußweg in Serpentinen hinauf und kurz darauf stehen wir auf den Zinnen der Burg und genießen einen atemberaubenden Blick über den Hafen und die Bucht mit den vorgelagerten Inseln. Sogar Cappuccino gibt's und wir können uns kaum vom Sofa in der Sonne aufraffen. Doch das Kribbeln im Bauch wird stärker, denn der Wind nimmt zu und wir freuen uns alle die Segel zu setzten. Kairos, so lernen wir, ist der Gott der günstigen Gelegenheit, die auch wir nicht verpassen wollen. Auf dem Rückweg reißt die Gruppe auseinander: die Läden sind zu verführerisch. Auch eine günstige Gelegenheit.
Das Beiboot an der Kaimauer hüpft erfreut auf und nieder. Wir kommen nur mit Mühe hinein. Die Bordwache chillt in der Sonne auf dem Vordeck. Kein weiterer Angriff wir gemeldet.
Einige Handgriffe später sind wir unterwegs und nicht jeder Magen verträgt auf Anhieb die hohen Wellen. Gerefft geht's hinaus und wir lassen Sv. Klement weit hinter uns. Bei guter Fahrt segeln wir diverse Manöver. Mal hierhin, mal dorthin. Der Weg ist das Ziel und die Bedienung der Schoten und Fallen gelingt immer besser. Es gibt ständig was zu tun und alle Hände sind beschäftigt.
Nachmittag machen dann die Junges Landgang in Palmizana und wir entschließen uns, die Insel zu umsegeln. Zu viel Spaß breitet uns der kräftige Wind um 22 Knoten, in Spitzen bis über 30. Viele Schaumkronen begleiten uns und die Gischt spritz wild über das Vordeck, wenn der Kat in die Wellen taucht. Bei guter Geschwindigkeit sind wir schneller rum, als uns lieb ist und wir vertäuen unserer Boot sicher am Kai. Der nächtliche Sturm kann kommen.
Eine gute Mahlzeit von Hajo und Katrin wird durch lustige, feucht fröhliche Partyspiele von Henry und Fabio abgerundet. So kann es weitergehen.
Harald


Montag, 12. Oktober 2015 - 22:28 Uhr
Tag 3: Šolta - Hvar

Nach einer ruhigen Nacht mit wenig Swell weckte uns in Uvala Sesula die Sonne mit zunächst noch zaghaften Strahlen, die aber nach dem Frühstück kräftig an Wärme zunahmen. Daher nutzte Erich die Zeit vor der Abfahrt für ein Bad in der noch erstaunlich warmen Adria.

Bei der Abfahrt Richtung Hvar (nach Südosten) vertrauten wir zunächst noch auf den Motor, um aus der engen Bucht herauszukommen. Auf offener See reichte jedoch der Wind von gut 3 Beaufort locker dafür aus, unter Großsegel und Gennaker auf ca. 6 Knoten zu beschleunigen. Leider schlief der Wind nach ungefähr einer 3/4 Stunde Fahrzeit langsam wieder ein, so dass wir den Rest des Weges bis zur Südküste von Sv. Klement mit Motorunterstützung zurück legten.

Wir ankerte dann zur Mittagszeit bei bestem Spätsommerwetter in der sandigen Bucht von Vino Gradisce, um ausgiebig zu baden, vom Boot zu springen und Unterwasserfotos zu schießen. Henry, Fabio und Erich schwammen sogar die 200 m bis zum Ufer, um sich dort auf den Klippen zu sonnen. Später haben wir auf dem Trampolin unseres Kats sogar noch mit Hilfe von Prinzenrollen-Krümeln einen Fischschwarm angelockt und die Fische gefilmt.

Gegen 15 Uhr sind wir dann - mangels Wind leider nicht unter Segeln, sondern erneut mit Motorkraft - nach Hvar aufgebrochen und haben am Eingang zum Hafen den riesigen Fünfmastsegler "Royal Clipper", ein Kreuzfahrtschiff der Luxusklasse in Form eines Rahseglers, in kurzer Distanz passiert. Nach dem Einlaufen in Hvar mussten wir zunächst feststellen, dass an der Pier kein Liegeplatz mehr frei war. Deshalb legten wir nach kurzer Suche an einer Boje direkt in der Nordwestecke des Hafens vor der Silhouette der Häuserfront an. Ein Ankerbier später sind wir dann in den Ort mit Hilfe unseres Dinghis übergesetzt, erkundeten Hvar und genehmigten uns noch kurz vor Sonnenuntergang noch je einen Cappuccino.

Als nächstes zauberten Henry und Fabio auf unseren Katamaran ein schönes Abendessen - Reis mit einer Hackfleischpfanne -, während Harald, Georg und Erich sich um Abwasch und Aufräumen kümmerten. Nach dem Abendessen und dem Sonnenuntergang konnten wir als krönenden Abschluss des Tages nochmals die mit 100en von Lichtern geschmückte "Royal Clipper" bei der Vorbeifährt an Hvar bewundern.

Alles in allem ein beeindruckender Tag mit vielen Erlebnissen.

Erich

Montag, 12. Oktober 2015 - 19:38 Uhr
2.Tag: Trogir - Šolta

Mit einem reichhaltigen Frühstück begangen wir den ersten Segeltag. Leider ließ das schöne Wetter noch auf sich warten, was uns aber nicht davon abhielt, frühzeitig nach einer Sicherheitseinweisung in See zu stechen. Das erste Tagesziel war eine kleine Bucht auf der Insel Šolta, die wir gegen Mittag erreichten. Wir reservierten schnell fürs Abendessen und unser Nachtlager eine Boje in dieser Bucht und übten mit Hajo zum ersten Mal, die Segel zu setzen, was sich später am Nachmittag als sehr hilfreich erwies. Dann brachen wir nach einer kleinen Brotzeit nochmals auf, um den auffrischenden Wind zu nutzen. Der ließ auch nicht lange auf sich warten und entwickelte sich zum ersten kleinen Abenteuer. Bei fast 5 Bft gab der Skipper schnell das Kommando "Rettungswesten anlegen" und wir segelten mit fast 10 kn. Dies war für einige von der Crew schon wirklich heftig aber ein tolles Erlebnis.
Nachdem wir den Hafen sicher erreicht und der Kat sicher befestigt war, gingen wir erstmal eine Runde schwimmen bei überraschend angenehmen Wassertemperaturen. Mit dem Dingy setzten wir dann später ans Land über und genossen hoch über der Bucht nicht nur einen herrlichen Blick über diese und unser Boot sondern auch ein leckeres Abendessen. Mit dem ein oder anderen Bierchen in geselliger Rund ließen wir zurück an Bord den ersten tollen Seetag ausklingen.

Georg


Montag, 12. Oktober 2015 - 18:55 Uhr
1. Tag: Ankunft in Split

Um 7.00 werden wir eingesammelt und auf geht's zum Flughafen Köln/Bonn. Wir sind ab jetzt die Crew, bestehend aus Hajo, unserem Skipper, Georg, Erich, Harald und Katrin, sowie Fabi und Henry (als Vertreter für die Jugend an Bord).
Die Sonne scheint - die Vorfreude ist groß (Hajo's Tasche auch und muss daher am Sondergepäckschalter aufgegeben werden).
Nach einem recht turbulentem Flug landen wir bei strömendem Regen in Split und leichte Ernüchtung macht sich breit.
Ein erstes Hafen-Bier in der SCT-Marina in Trogir brachte und auf den Geschmack des Kroatischen Biers. Während die eine Gruppe den Großeinkauf tätigte, machte Hajo mit dem Rest das völlig durchnässte Schiff klar. Es regnete noch immer in Strömen.
Der Proviant wurde im Schiff verstaut, die Kabinen bezogen, die Koffer ausgepackt und das erste Essen an Bord von Georg und Katrin zubereitet. Es schüttete in einer Tour, das tat der Stimmung im Salon keinen Abbruch. Wir planten den folgenden und gingen in großer Erwartung später in die Kojen. Der Regen ließ nicht locker und begleitete und die ganze Nacht. Es trommelte ganz schön....
Katrin

Freitag, 9. Oktober 2015 - 16:37 Uhr
Am 10.10.2015 heißt es wieder: "Leinen los"!

Liebe Segelfreunde,
am 10.10. starten wir von der SCT Marina in Trogir zu einem KAT-Törn. Unterwegs sind wir wieder auf einer Lagoon 450.
Wie immer könnt Ihr hier auf dieser Seite den Törnverlauf "Live" verfolgen und aktuelle Foto's von der Reise anschauen. Nach Möglichkeit wird auch täglich ein kurzer Bericht vom "Skipper of the day" über den Tagesablauf in das Logbuch gestellt. Aber auch Pleiten, Pech und Pannen werden nicht verschwiegen.

Viel Spaß auf dieser Seite wünscht die Kat-Crew

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