KAT-Ausbildungs- und Urlaubstörn 2015

Termin: 11.04. bis 18.04.2015

Start- und Zielhafen:
Segelyacht:
Baujahr:
Skipper:

Marina Kornati in Biograd na Moru
Lagoon 450
2015
Hajo Wagner




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WICHTIG:
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... und so geht's!


Montag, 20. April 2015 - 08:03 Uhr
7. Tag: Von Skradin zurück nach Biograd na Moru

Am frühen Morgen standen die Krka Wasserfälle auf dem Programm.
Das erste Glasbodenschiff, das Touristen von Skradin direkt an die Wasserfälle bringt, legt bereits um 08:00 Uhr ab, daher musste die Crew etwas früher aufstehen.
Nach dem Frühstück ging es bei bedecktem Himmel los, um den Spuren von Winnetou und Old Shatterhand zu folgen. Allerdings stand nicht viel Zeit zur Verfügung, da wir bis spätestens 18:00 Uhr zurück in Biograd sein mussten.
Gegen 10:15 Uhr hieß es dann ein letztes Mal auf der Sunce: "Leinen los". Zurück durch das Krka-Tal und über den Prokljansko-See hatten wir schnell wieder Sibenik und die offene Adria erreicht. Der Wind war auch auf unserer Seite, mit 4-5 Bft konnten wir Raumschot-Kurs mit 9 kn Richtung Murter laufen. Allerdings schlief der Wind nach knappen 15 Minuten wieder ein und die Segel mussten wieder geborgen werden. Hierbei möchte ich erwähnen, dass es sich bei dem Großsegel um ein Lattengroß gehandelt hat!
Es dauerte etwa wieder 15 Minuten, da frischte der Wind erneut auf 5 Bft auf und da die Crew im Setzen und Bergen der Segel perfekt war, waren die Segel wieder zügig gesetzt.
Ich hatte mir eine 45er Beneteau, die etwa eine Seemeile vor uns auf gleichem Kurs lief, als Gegner ausgeguckt und die Crew über meine Absicht informiert. Langsam und sicher kamen wir mit unserem 16 Tonnen-Segler der Beneteau näher. Plötzlich erwachte auch bei der Beneteau-Crew der sportliche Ehrgeiz. Dazu kam noch, dass der Wind leicht zurück gedreht hatte und wir in der Schmetterlingsstellung Vorwindkurs laufen mussten. So blieben wir zunächst auf Distanz.
Der Grund war die ständig einfallende Genua. Hier musste was passieren. Da wir keinen Spi-Baum an Bord hatten, legten wir die Genuaschot auf die Mittschiffsklampe. Dadurch kam der Holepunkt deutlich weiter nach außen und nun stand die Genua wie eine EINS! Zügig und mit einem freundlichen Grüßen ging es mit der etwas ungewöhnlichen Führung der Genuaschot an dem fanzösischen Einrumpfer vorbei.
10 Seemeilen vor Biograd mussten wir dann noch mit Großbaum auf Steuerbord ein Regattafeld queren. Dadurch waren wir gegenüber allen entgegenkommenden Seglern ausweichpflichtig.
Vor demEinlaufen in den Heimathafen, musste noch getankt werden. In der Marina war zum Glück noch eine große Box frei, in die wir die 8 Meter breite Sunce ein letztes Mal anlegen mussten. Ein Marinero übergab uns die beiden Mooringleinen. Als wir ihm eine Heckleine zuwarfen, klingelte gleichzeitig sein Handy. Nach einem Blick auf das Display nahm er den Anruf entgegen und ließ und ohne festgemachter Heckleine dumm hängen. Erst nach Beendigung des Gespräches widmete er sich wieder unserer Heckleine.
Nach seemännischem Brauch wurde natürlich wieder ein Anleger getrunken und danach konnte man sofort die Aufbruchsstimmung verspüren. Jeder fing an zu packen und danach machten wir uns landfein. Das Abschiedsessen fand in der Pizzeria „Casa Vecchia“ statt. Dort konnte man Pizzen in 3 verschiedenen Größen wählen: Klein – Mittel – Jumbo wählen.
Auffällig war: Der Preis der „Jumbo“ war mehr als doppelt so hoch wie der Preis der mittleren Größe.
Wir bestellten uns alle eine Pizza der mittleren Größe, nur Andreas, der die vergangenen Tage wie ein Terrier an der Winch gearbeitet hat, entschied sich für die „JUMBO“. Auch durch die Nachfrage des Kellners ließ Andreas sich nicht beirren.
Zunächst wurden die 6 normalen Pizzen serviert. Kurze Zeit später ging ein Raunen durch die ganze Pizzeria und die JUMBO mit einem Durchmesser von etwa 0,7 Meter wurde serviert. Der Kellner forderte Andreas auf, sich an einen freien 6 Personen-Tisch zu setzten, da das Monstrum ja fast einen Quadratmeter Stellfläche benötigte. Einsichtig kam er dieser Aufforderung sofort nach.
Nach dem reichhaltigen Essen machten sich Andreas und Frank mit dem Auto auf die Heimreise. Der Rest der Crew verschwand sehr früh in den Kojen, da uns am nächsten Morgen Johnnie, unserer Taxifahrer, um 04:30 Uhr abholen wollte.
An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Crewmitgliedern für die sehr tolle Segelwoche und die hervorragende Teamarbeit bedanken.

Hajo

Freitag, 17. April 2015 - 14:27 Uhr
6. Tag von Maslinika nach Skradin

Der sechste Tag startete mit super Wetter und einem ebensolchen gemeinsamen Frühstück.
Danach trennten sich unsere Wege. Hajo kam seinem Versprechen vom Vortag nach und ging mit seiner Drohne bewaffnet zu Tomislav um Luftaufnahmen von seinem Haus zu machen.
Der Rest der Crew besuchte die Marina Maslinica genoss einen Kaffee und erledigte die Dinge, die man in einer Marina eben so macht!!!
Als die Stimmung in der Sonne so richtig gut war, konnte man alsbald ein Summen vernehmen und eine "Spionagedrohne" gab uns das Signal zum Aufbruch. Man soll eben immer dann Schluss machen, wenn es am schönsten ist. Dann wurde der Kat klar gemacht und wir stachen in See.
Skipper of the Day war Wolfgang. Das Wetter blieb den ganzen Tag sonnig und schön.
Allerdings war zunächst leider kein Wind, so dass wir unter Motorkraft fahren mussten.
Die See war spiegelglatt, so dass man Delfine gut erkennen könnte. Aber die verspielten Meeressäuger ließen sich nicht blicken. Schade.
Kurz vor einer Inselgruppe, frischte der Wind dann auf. Wir konnten Segel setzen.
Zunächst setzten wir die Genua um zu testen ob der Wind zum Vortreiben ausreicht. Wir brachten das Schiff in den Wind und siehe da, es ging. Wir hatten Südwind von Volkswagen, den Scirocco.
Im weiteren Verlauf führten wir mehrere Segelmanöver durch. Setzen und Bergen des Segels, verschieden Kurse zum Wind fahren, Vorwind, Raumschot und Halbwind. Rückenwind ließen wir heute aus. So konnten wir mit dem "VW Motor" über 8 Knoten machen.
Schnell verging die Zeit, wir passierten Sibenik und liefen in den Kanal ein. Achtung! Hier gibt es ein Speedlimit und viele Kontrollen. (Wie uncool)
Zunächst bewegten wir uns im unteren Teil des Kanals noch unter Segel. Tiefer in Richtung Landesinnere wechselten wir zum besseren Manövrieren wieder auf Motorkraft. Denn unter Brücken und Hochspannungsleitungen war bei der Passage nur sehr wenig Platz. Somit spielte gute Manövrierbarkeit eine zentrale Rolle, wenn man nicht mit "Oberleitung" fahren wollte.
Nach ca. 2 Stunden Fahrt auf dem Kanal vorbei an beindruckenden Landschaften erreichten wir Skradin, unser Tagesziel. Skradin ist ein malerisches kleines Örtchen, welcher recht gut vom Tourismus leben kann, hat es doch als Magnet die Krka Wasserfälle.
Hier legten wir dann mit dem Heck sehr zentral an der Mole an. Achtern voraus in wenigen Metern Entfernung ein Supermarkt und ein Restaurant, welches unsere Bestellungen sogar an Bord lieferte.
Wir sind VIP´s, sind wir?
Nach ein paar Vorbereitungen in der Kombüse und nachdem der Tisch auf der Plicht eingedeckt war, wurde der Grill angeschmissen und ordentlich aufgelegt. So etwas hatte der Ort wohl noch nie gesehen. Denn es gab einen großen Auflauf an der Mole. Jeder wollte sehen, woher der appetitliche Wohlgeruch kam, welcher das Mundwasser anregte. Wahrscheinlich ist dies auch Thema in der Skradiner Bildzeitung am nächsten Tag. Unsere Bootsnachbarn schauten auch etwas verdrießlich. Hatten sie doch mit solchen Schlemmereien nicht aufzuwarten.
Nach dem Essen und dem Klarmachen der Kombüse, klang der Tag sehr harmonisch im Salon aus.

Donnerstag, 16. April 2015 - 22:01 Uhr
5. Tag von Vela Luka nach Maslinica

Mit dem Ablegen in Vela Luka traten wir bereits die Rückreise zu unserem Ausgangspunkt an.
Noch lagen aber 3 Seetage vor uns, an denen wir hofften endlich die Segel setzen zu können.
Und unsere Hoffnung wurde nicht enttäuscht. Nach einigen Seemeilen unter Motor war es dann soweit, der Wind frischte auf und wir konnten die Segel setzen.
Mit ersten Übungen zur Segelstellung ging es los bis wir dann in die Technik der Wende eingeführt wurden.
Bei wechselnder Ruderbesetzung durfte jeder mal die Crew mit "REE" und "Über die Schot" antreiben. Dabei stellte sich schnell heraus, daß das Team an der Steuerbordwinsch deutlich eingespielter war und die Genua regelmäßig schneller "dicht" holte.
Da die Suche nach dem Pedal erfolglos blieb, konnte das Backbord-Team ihre Defizite auch nicht mehr aufarbeiten.
Trotz dieser anstrengenden Lehrstunde gelang uns in Maslinica erneut ein bilderbuchmäßiges Anlegemanöver woraufhin sich Hajo zu der Bemerkung hinreißen ließ: "Mit euch würde ich überall anlegen!" Mit stolz geschwellter Brust nahmen wir unseren Anlegeschluck zu uns.
An der Mole wurden wir wieder von Tomislav begrüßt, bei dem wir uns schon tagsüber angekündigt hatten und den wir in seinem Haus besuchen wollten.
Unserer Sehnsucht nach frisch gegrilltem Fisch folgend hatte er bei einer Fischfarm frische Dorade besorgt und seinen Grill bereits aufgeheizt.
Da wir uns für die Bereitstellung der Beilagen zuständig erklärt hatten, bereitete Hajo seine berühmten Bratkartoffeln vor und Birtan steuerte den sensationellen Salat "Birtan de luxe" bei.
Den Topf mit den Kartoffeln gut in die Elefantenhaut eingepackt, machten wir uns auf den Weg zum Haus von Evelin und Tomislav, welches wir nach einem kurzen Fußmarsch erreichten.
Dort wartete schon ein gedeckter Tisch und die sehr gastfreundliche Familie auf uns.
Nach unserer Ankunft durften wir als erstes das Anwesen mit Blick auf das Meer bestaunen und die Ferienwohnungen begutachten, die Evelin und Tomi zur Vermietung anbieten.
(Auch zu betrachten unter www.villa-lunaris.com.
Im Anschluss konnten wir unter freiem Himmel die frisch gegrillten Doraden, leckere Beilagen und selbst gemachten Prosek genießen.
Als wir dann spät am Abend den Rückweg antraten begegneten wir überraschend noch einem alten Freund. Hinter einem Verschlag tauchte auf einmal unser Elefant Bimbo auf und geleitete uns bis auf das Boot.

Mittwoch, 15. April 2015 - 12:39 Uhr
4. Tag von Hvar nach Vela Luka

Den vierten Tag gingen wir sehr ruhig an. Da immer noch keine Brise aufkam blieben wir vorerst im Stadthafen von Hvar liegen und machten uns nach einem ausgiebigen Frühstück auf, die Burg oberhalb der Stadt zu besichtigen. Skipper Hajo blieb pflichtbewusst als Bordwache zurück.
Schnell war sich die Crew einig, daß der beschwerliche Weg nur mit Motorkraft zu bewältigen sei.
Ein örtlicher Dealer war dann auch nach langem Zureden davon zu überzeugen, uns die entsprechenden fahrbaren Untersätze in Form von Motorrollern zu einem Sonderpreis zu überlassen.
Mit aufheulenden Motoren machten wir uns mit den vier Rollern auf den Weg. Eine kurvige Landstraße führte uns auf die Hügelkette oberhalb von Hvar. Der aufsteigende Weg stellte die Roller allerdings vor eine erste Bewährungsprobe. Vor allem das Fahrzeug mit Claus und Carsten als Sozius und Kameramann konnte aufgrund technischer Unzulänglichkeiten nur mit Schubunterstützung von Frank die Gipfel erklimmen.
Doch dort oben boten sich uns atemberaubende Ausblicke auf die idyllische Hafenbucht und die umliegenden Inseln, umgeben vom strahlend blauen Meer.
Nach einem Fotostop hatten wir allerdings den Totalausfall von Birtans und Wolfgangs Roller zu vermelden.
Für die Fahrt zur Burg mussten sich die zwei auf die Roller von Frank und Andreas verteilen.
An der historischen Ruine angekommen, fanden sich wie versprochen einige schöne Fotomotive, die wir gern nutzten.
Anschließend fuhren wir zurück zum Rollerverleih um dort Ersatz für den defekten Roller einzufordern, was uns auch ohne Diskussionen gelang.
Danach ging die Rollerexpedition erst richtig los. In einer filmisch dokumentierten Fahrt erkundeten wir sowohl die engen Gassen der Altstadt als auch die umliegenden Buchten. Wobei die örtlichen gesetzlichen Vorgaben mit etwas großzügiger Auslegung stets eingehalten wurden...
Als unser Skipper nach unserer fast 3-stündigen Abwesenheit per WhatsApp zum Aufbruch mahnte, erledigten wir schnell noch unsere Einkäufe und eilten an Bord.
Bei etwas bedecktem Himmel und immer noch sehr schwachem Wind stießen wir dann mit Frank als "Skipper of the day" in eine spiegelglatte See.
Bei der Überfahrt nach Korcula wurden wir von einem Delfinpärchen begleitet, und bot uns erneut tolle Motive für Fotos und Videoaufnahmen.
In Vela Luka auf Korcula angekommen machten wir an der Mole fest und konnten unsere neu gewonnen Kenntnisse beim Anlegen mit Muring unter Beweis stellen. Nach einem perfekten Anlegemanöver hatten wir uns den Anlegeschluck redlich verdient.
Wie am Vortag wollten wir auch an diesem Abend das Abendessen auf unserem Gourmet-Gasgrill zubereiten, wozu Birtan wieder einen köstlichen Salat zauberte.
Auf dem Heck des Kat hatten wir einen festlich gedeckten Tisch vorbereitet und für Hajo sogar noch eine dezente Blumendekoration besorgt.
Für den Beginn der anschließenden Abendgestaltung schlug Claus zwei Spiele vor. Anschließend wussten wir auch mit "RippelDippel" und "Quarter" etwas anzufangen...
Dann startete die Hajo-Entertainment-Show.
Der Elefantenbulle Bimbo machte mit einer zirkusreifen Vorführung den Anfang und überraschte uns mit tollen Kunststücken und Claus mit plötzlicher Inkontinenz.
Eine Beobachtungsspiel mit Garagen und ein Geschicklichkeitstest mit umzudrehenden Pinnchen stellte anschließend das ein oder andere Crewmitglied vor nahezu unlösbare Probleme.
Den Abschluss dieses ereignisreichen Tages bildete dann eine Gemeinschaftschoreografie zu einem Queen-Klassiker in einem improvisierten Auto. LEGENDÄR!!

Mittwoch, 15. April 2015 - 00:08 Uhr
3. Tag von Maslinica nach Hvar

Der dritte Tag bescherte uns zwar wieder herrlichsten Sonnenschein, allerdings viel zu wenig Wind.
Wir haben den Hafen von Maslinica morgens unter Motoren verlassen und konnten bis zur Ankunft an der Teufelsinsel leider keine Segel setzen. Carsten als "Skipper of the Day" hatte einen relativ ruhigen Job. In der schönen Bucht Vinogradisce wies uns Hajo dann in die Geheimnisse des Ankerns ein.
Als wir dank des Hahnenpotts sicher festlagen, fand sich ein Expeditionsteam, welches mit dem Dingi anlandete und die Insel erkunden wollte.
Frank und Hajo blieben verantwortungsbewusst als Ankerwache an Bord.
An Land führte uns ein verschlungener Pfad durch die wilde Natur bis zur anderen Seite der Insel.
Unterwegs stellte sich uns ein freilaufender Pfau in den Weg. Als der aber merkte, daß wir uns auch durch seine aufgestellten Federn nicht verjagen ließen, suchte er schnell das Weite.
Außerdem wurden wir von Birtan und Wolfgang in die Pflanzenwelt eingewiesen. Nun weiß Claus auch, wie eine Kaktusfrucht schmeckt.
Nachdem wir von der ereignisreichen Tour zurückkehrten, hatten wir uns ein kühles Getränk mehr als verdient und genossen das in einer Konoba mit Blick auf die Bucht und "unseren" Kat.
Doch der Skipper wurde unruhig und mahnte das Lichten des Ankers an. Diese Forderung untermauerte er mit einem Foto von uns in beeindruckender Spionagequalität.
Unser Pflichtbewusstsein ließ uns keine Ruhe, so daß wir eiligst unsere Getränke leerten und zum Anlegesteg eilten, wo wir unser sicher vertäutes Dinge erwarteten ..... und nicht vorfanden.
Anstatt dessen hatte dort ein Taxiboot angebunden. Auch nach Rücksprache mit der Ankerwache und Kontrolle unter dem Steg sowie unter den Booten konnten wir unser Beiboot nicht finden.
So langsam kam uns der Verdacht, daß sich unsere Törnkameraden das Dingi eventuell "ausgeliehen" haben könnten... vielleicht um den Kat von außen auf Beschädigungen zu überprüfen. Dieser Verdacht wurde schnell erhärtet als der Spähtrupp Claus das Beiboot hinter dem Kat erspähte.
Als Frank uns dann wieder an Bord geholt hatte, und uns glaubhaft versicherte, daß er den Weg zum Steg schwimmend zurückgelegt hatte ließen sich Carsten und Claus nicht lange bitten und starteten mit Frank einen Sprungkontest vom Oberdeck in das 16°C "warme" Wasser.
Nach dieser Abkühlung wurde der Anker gelichtet und wir nahmen Kurs auf zum heuten Zielhafen nach Hvar.
Nach vorbildlichem Anlegemanöver und entsprechender Würdigung mit einem Anlegeschluck haben wir die örtlichen Fachgeschäfte aufgesucht und uns für ein Grillfestival an Bord eingedeckt.
Womit wir den Tag in entspannter Atmosphäre ausklingen lassen konnten!

Montag, 13. April 2015 - 12:05 Uhr
2. Tag: Biograd nach Maslinica/Solta

Der zweite Tag startete mit einem guten mediteranen Frühstück an Bord. Das war auch nötig, denn die "Inventur mit Gesangseinlagen" steckte noch allen in den Knochen.
Das legte sich nach dem Frühstück jedoch schnell. In der gepflegten und gut ausgestatteten Marina von Beograd konnten wir uns ordentlich frisch machen. So stachen wir bei super Wetter in See. Als Skipper of the Day wurde Claus bestimmt. Beim passieren der kleinen Inseln sahen wir schon am ersten Tag Delfine, die uns ein Stück begleiteten. Was für ein schöner Anblick. Im weiteren Verlauf der Fahrt, nachdem wir den Windschatten der Inseln verließen, frischte der Wind etwas auf und wir konnten die Segel setzen. Zu nächst segelten wir nur mit der Genua. Später dann unter voller Besegelung.
Unter vollen Segeln dann zunächst Raumschotkurs, später in Schmetterlingsstellung als Vorwindkurs, änderten wieder auf Raumschot und führen so manches Manöver durch. Dann zeigte uns Hajo einen Bullenstander, da konnten wir nur staunen. Das Wetter meinte es wirklich gut mit uns. Es war schönster blauer Himmel mit Sonnenschein und Wind, der uns stellenweise über 10 Knoten schnell werden ließ. Da war es schon wichtig, dass alles Hand in Hand ablief bei den Kommandos. Hier war Teamwork nicht nur gefragt, sondern unbedingt erforderlich. Wir konnten so sehr eindrucksvoll erfahren, welchen Power der Wind in der entsprechenden Segelfläche zu entwickeln vermag. Dies ist aber auch erforderlich, wenn man bedenkt, dass unser Kat 12 to auf die Waage drückt. Beflügelt duch den Wind erreichten wir schnell unser Ziel, die Insel Solta. Doch zuvor führten wir noch die ein oder andere Wende durch. Und weil es so schön war nochmal und nochmal. Na also es geht doch. Dann wurden die Segel geborgen und wir liefen in den kleinen Hafen von Maslinica ein.
Maslinica ist ein kleines malerisches Örtchen, wirklich schön und gepflegt. In einer kleinen, mit viel Liebe zum Detail restaurierten Konoba haben wir sehr gut gegessen. Danach gab es an Bord noch ein Treffen, mit Tomislav. Tomi ist aus Dahlbruch, auch dort geboren, ist aber kroatischer Herkunft, seine Frau stammt aus Maslinica. Ein wirklich sehr netter Zeitgenosse, - die Welt ist eben klein!
Nach einem angemessenen Begrüßungsdrunk, ging es dann ins Bett. So endete der erste Seetag mit vielen schönen Eindrücken und etlichen lehrreichen Episoden.

Sonntag, 12. April 2015 - 11:59 Uhr
1. Tag: Einweisung in den Kat

Wie schon bei der ersten Crew, wurden auch unser Team bereits im Vorfeld reichlich mit Informationen versorgt. Das macht unser Hajo sehr professionell und zeitgemäß. Nicht nur die Informationen waren sehr hilfreich, auch die Vorfreude nahm so täglich zu. Dann war es so weit. Birtan, Claus, Carsten und Wolfgang wurden vom Taxi -Jonny am Flughafen abgeholt, Andreas und Frank kamen nonstop mit dem Wagen. Das hatte den Vorteil, dass so auch das sperrige Gepäck, u.a. ein Luxus Gasgrill das Boot erreichte. Danke Jungs für diese selbstlose Tat, denn die Anfahrt dauerte 14 Stunden!!!
Ein besonderer Dank gilt Claus. Er versorgte uns mit einem einheitlichem Outfit, modisch, bequem und mit hohem Wiedererkennungswert. So kann nun keiner mehr verloren gehen.
Nachdem wir nun alle an Bord waren, machte uns Hajo mit dem Boot und den Regeln an Bord vertraut. Dann konnten wir die Kabinen beziehen. Eine besondere Einweisung gab es für die komplizierte Handhabung der Toilette mit eigener "Lenzpumpe".
Nachdem die Vernunft die Neugier besiegte, entschied das Team heute nicht mehr auszulaufen. So konnten recht entspannt die weiteren Vorbereitungen ablaufen. So gingen wir dann einkaufen um die Kühlschränke mit festem und flüssigem Gut aufzufüllen. Den ersten Teil des Abends ließen wir dann in einer schönen Konoba bei sehr gutem typisch kroatischen Essen ausklingen. Danach wartete noch harte Arbeit auf uns. Denn es wurde beim flüssigen Anteil des Kühlschrankes bereits die erste "Inventur" gemacht.
Auch Oldie Liedgut wurde zunächst in einem sportlichen Wettbewerb zunächst erraten, gegen Ende der Inventur sogar präsentiert. Spätestens ab diesem Zeitpunkt waren wir ein super eingespieltes Team.

Donnerstag, 5. März 2015 - 15:57 Uhr
KAT-Törn vom 11.04. bis 18.04.2015

Liebe Segelfreunde,
am 11.04.2015 starten wir zur 2. Segelwoche von Marina Kornati. Auch diesmal wieder mit der funkelnagelneuen Lagoon 450.
Wie immer könnt Ihr hier auf dieser Seite den Törnverlauf "Live" verfolgen und aktuelle Foto's von der Reise anschauen. Nach Möglichkeit wird auch täglich ein kurzer Bericht vom "Skipper of the day" über den Tagesablauf in das Logbuch gestellt. Aber auch Pleiten, Pech und Pannen werden nicht verschwiegen.
Zeigt der Skype-Button oben rechts in der Sidebar "ONLINE" an, so sind wir über Skype erreichbar.

Viel Spaß auf dieser Seite wünscht die Crew.

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