KAT-Ausbildungs- und Urlaubstörn 2014

Termin: 12.04. bis 26.04.2014

Start- und Zielhafen:
Törn 1:
Törn 2:

Marina Kornati / Biograd / Kroatien
12.04. bis 19.04.2014
19.04. bis 26.04.2014


Lagoon 440
Lagoon 440




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WICHTIG:
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... und so geht's!

Freitag, 9. Mai 2014 - 08:10 Uhr
7. Tag 25.04.14 Marina Kremik nach Biograd

Heute am letzten Tag unseres Törns brechen wir kurzvor 9 Uhr auf. Schönes sonniges Wetter liegt vor uns. Gegen Mittag werden zuerst die beiden Tanks des Bootes aufgefüllt, danach fahren wir zu einer sehr schönen kleinen Bucht. Unterwegs sichten wir wieder Delphine.
Gegen 15 Uhr steuern wir Biograd an. Kofferpacken ist heute noch angesagt, damit wir morgen rechtzeitig um 9 Uhr das Boot übergeben können. Damit geht ein wunderschöner sonniger Tag zu Ende und damit auch unser Segeltörn.
Danke an Hajo für die schöne Zeit.

Freitag, 9. Mai 2014 - 08:08 Uhr
6. Tag: 24.04.14 Vira nach Marina Kremik

Gestern ist es sehr spät geworden. Kurz vor 9 Uhr brechen wir bei schönem Wetter in Richtung Biograd auf, wo wir morgen erwartet werden. Auf halber Strecke kehren wir nach 14 Uhr in die Marina Kremik ein. Vorher werden aber auf hoher See noch etliche Manöver unter Segeln durchgeführt. Das Wetter in der Marina ist heute nicht so gut wie vor ein paar Tagen, es regnet leicht und es ist auch windig. Am Abend wird selbstgemachtes Essen verkostet, das uns Allen sehr gut schmeckt. Der Tag heute endet früher als sonst, da wir morgen sehr früh die Marina verlassen wollen.

Freitag, 9. Mai 2014 - 08:06 Uhr
5. Tag: 23.04.14 Hvar nach Vira

Der Morgen begrüsst uns mit einer grauen Wolkendecke und leichtem Nieselregen. Kein gutes Wetter für einen Sprung in das türkisblaue Wasser. Martin, Christian und Heinz wagen es trotzdem. Nach wenigen Minuten sind alle wieder an Bord. Kalt war es, aber auch erfrischend. Um 11 Uhr steuern wir den Hafen von Hvar an, um einzukaufen. Hier bleiben wir für ca. 3 Stunden. Heute sind wir fuer das Abendessen im Restaurant von Jure verabredet. Drei von uns machen sich zu Fuss auf dem Weg nach Jure, die anderen fahren mit dem Kat. Zurück auf dem Schiff haben wir Besuch von Bimbo, dem Elefanten. Bimbo ist aber schlecht erzogen, so dass bald wieder gehen muss. Gegen 20 Uhr sind wir im Restaurant von Jure. Jure serviert uns ein Mehrgängemenue vom Feinsten. Gerda hat morgen Geburtstag. Wir feiern in den Geburtstag hinein.

Freitag, 9. Mai 2014 - 08:04 Uhr
4. Tag: 22.04.14 Marina Kremik nach Hvar

Ein freundlicher sonniger Morgen begrüsst uns. Heute hatten wir erstmals Gelegenheit, frische Brötchen zu kaufen. Gut gefrühstückt verliesen wir gegen 10 Uhr die Marina. Kurz nach dem Auslaufen wurden die Segel gesetzt. Leider wurde daraus kein längeres Vergnügen, da der Wind zu schwach war. Also setzten wir die Fahrt unter Maschine bei sehr schönen sonnigen Wetter fort. Einige von uns holen sich einen Sonnenbrand. Kurz vor Hvar können wir wieder Segeln setzen. Wir alle sind begeistert. Gegen 19 Uhr erreichen wir Hvar. In einer kleinen Bucht mit türkisblauem Wasser werfen wir den Anker. Wieder geht ein schöner Tag zu Ende.

Freitag, 9. Mai 2014 - 08:01 Uhr
3. Tag: 21.04.14 Krka nach Marina Kremik

Der heutige Morgen begrüsst uns mit einem leichten Nieselregen und einer grauen Wolkendecke. Nach gutem Frühstück und dem Einlösen der Hafengebühr fahren wir gegen 10 Uhr aus dem Hafen. Starker Wind begleitet uns während der Fahrt. Es wird ein Teufelsritt auf dem Wasser.
Nach 4 Stunden kehren wir in die Marina Kremik ein, wo auch schon viele andere Boote für heute ihren Liegeplatz gefunden haben. Dort angekommen, wechselt kurzes sonniges Wetter mit Regenschauer und Fallwinden. Kein gutes Zeichen, denn der Abend sollte regnerisch bleiben.

Freitag, 9. Mai 2014 - 07:58 Uhr
2. Tag: 20.04.14 Ravni Zakan nach Krka Wasserfälle

Es ist Ostern. Nach einer langen Nacht erwartet uns bei grauem Himmel und etwas Nieselregen ein Frühstück mit frisch gekochten Eiern vom Osterhasen. Um 9 Uhr heisst es: Leinen los und bei Windstaerke 5 wird das heutige Ziel zu den Wasserfaellen von Krka angesteuert. Während der Fahrt regnet es immer wieder, aber auch die Sonne kommt ab und zu durch, wenn auch selten.Christian sitzt heute am Ruder und fährt uns sicher durch alle Brücken und Hochspannungsleitungen, die das Ufer an einigen Stellen überspannen. Aber auch die anderen von der Crew machen einen Superjob, da auch diese mal das Steuerruder übernehmen und gegen 14.30 Uhr erreichen wir unser Ziel.
Bei schönem Wetter machen wir uns um 16.00 Uhr auf dem Weg, um die Wasserfälle von Krka zu besichtigen.Wieder zurück, machen wir uns frisch für das Abendessen im Restaurant. Hier lassen wir es uns gut gehen. Kurz vor Mitternacht heisst es: gute Nacht.

Mittwoch, 30. April 2014 - 13:24 Uhr
1. Tag: 19.04.2014 Biograd nach Ravnj Zakan

Nach einer kurzen Nacht mit wenig Schlaf ging es pünktlich um 5.30 Uhr mit dem Flieger aus Köln Richtung Zadar. Bereits am Flughafen wurden wir erwartet und mit dem Taxi fuhren wir alle zum Hafen nach Biograd. Dort angekommen, wurden wir freudig von Hajo begrüsst, der kurz vorher noch die 1. Crew verabschiedet hatte. Gut, dass Hajo uns am Hafen abholte, denn sonst hätten wir unseren Kat nicht gefunden, liegen doch hier die grossen Boote und die Kat dicht gedrängt beieinander.
Zu unserer Freude war nicht nur der Kaffee gut, den wir von Hajo bekamen, sondern auch das Wetter: blauer Himmel bei angenehmen 18 Grad und nur leichtem Wind und das den ganzen Tag. Nachdem wir unsere Kabinen bezogen und den Kat inspiziert hatten, hiess es: Leinen los und hinaus aus dem Hafen. Während der Fahrt darf jeder mal ans Steuer und nach ca. 2 Stunden erreichen wir unser heutiges Tagesziel in einer geschützten Bucht.
Während Hajo, assistiert von der weiblichen Crew, das Abendessen zubereitete, unternehmen die Anderen mit dem Beiboot einen Abstecher zu einem nahegelegenen Restaurant/Bistro, um sich dort bei einem Gläschen Bier von der Sonne auf der Terrassenbank verwöhnen zu lassen. Nach der Rückkehr zum Kat ist das vorzügliche Abendessen auch schon fertig und mit einem guten Glas Wein lassen wir für heute den ersten Tag ausklingen.

Samstag, 19. April 2014 - 00:32 Uhr
7. Tag: Skradin- Biograd

Schon früh überkommt uns ein wenig Wehmut. Heute ist der Letzte Tag.
Heute gaben wir noch einmal alles. Am Abend zuvor hatten wir uns auf einen Girlsday geeinigt, den wollten wir auch durchsetzen. Das Wetter schien dafür perfekt zu sein. Etwas Sonne und leichter Wind. Hajo startete noch vor dem Auslaufen seine Drohne und machte tolle Bilder vom Kat und vom Hafen.
Susanne gab heute die Kommandos: Klar machen zum Ablegen- Mannschaft zum ablegen klar.
Beim Auslaufen kreuzte uns ein Schwan ganz frech den Fahrweg. Frage: wer hat Vorfahrt? Wir sind unter Motor. Wir überfuhren ihn vorsichtig, und schauten alle gespannt wie er am Heck wieder herausgeschwommen kam und uns keck zum Abschied mit dem Schwanz winkte.
Susanne steuerte uns durch den verschlungenen Kanal, der friedlich dalag und in der warmen Sonne glänzte. Hin und wieder waren Delphine unterwegs. Wir träumten uns die Felsen zu Gestalten zurecht und waren wie am Tag zuvor, wieder fasziniert von der schönen Landschaft. Auf dem Proklejanskoje Jezero hatten wir genug Wind, um das Segel zu setzen. Wir Mädels kämpften uns tapfer durch, mit dem ziehen, fieren und Kurbeln. Und wir schafften es. Und auch die kleine geschwungene Brücke hatten wir nicht niedergerissen. Sie steht noch da.
Auf dem Wasser waren viele unterwegs. Alles hatte auf den Sonnenschein gewartet, um zu segeln.
Einige Male holten wir das Segel ein und setzten es wieder, mit jedem Mal wurde unser Einsatz besser- aus unserer eigenen Perspektive gesehen J .Es schien immer routinierter zu klappen.
Gegen Mittag wollte Hajo eine kleine Bucht besichtigen auf der Insel Murter. Das Kamp Kosirina: Hier gibt es einen kleinen Sandstrand und viele Camper mit ihren Wohnwagen. Ein hübscher kleiner Ort, leider hatten wir keine Zeit hier noch einmal zu ankern. Wir mussten schnell wieder zurück nach Biograd, schließlich mussten beide Tanks auch wieder vollgetankt werden.
Also preschten wir unter Maschine weiter. Unterwegs wurden wir ein paarmal auf die Probe gestellt, ob wir uns mit der KVR auskennen. War ja viel los auf dem Wasser: Kanufahrer, Fischer, Segler, Motorsportboote, Wasserpolizei.
Vor der Tankstelle in Biograd mussten wir warten, bis wir dran waren, scheinbar mussten nicht nur wir das Schiff klar zum Abgeben machen. Wir tankten für ca. 200 €. Überraschte uns alle, wir haben geglaubt, das der Trip durch den Sturm weit mehr verbraucht habe.
Ein letztes Mal tranken wir einen Ankerschluck, spritzten mit dem Wasserschlauch den Kat sauber und gingen Abendessen. Leider mussten dann auch schon die Koffer wieder gepackt werden, für die Heimreise, schließlich wurden wir schon um 05.30 Uhr vom Flughafentransfer abgeholt!
Ach Kameraden was sollen wir euch noch erzählen? Es war auf jeden Fall eine Erfahrung fürs Leben: Das hydraulische Klo- Wasser rein pumpen- Wasser raus pumpen, die Manöver, unser Kampf im Sturm, die lustigen Spiele abends, der viele Slibovic…
Wir bedanken uns bei unserem Skipper Hajo, der uns viel Neues beigebracht und gezeigt hat, und unter hartem körperlichem Einsatz immer darauf bedacht war, uns zu unterhalten.
Wir hoffen eines Tages wieder die kroatischen Gewässer erkunden zu können.

Freitag, 18. April 2014 - 13:22 Uhr
6. Tag: Kremik/ Primosten nach Skradin

Nachdem wir den Tag zuvor so sehr gegen den Sturm angekämpft hatten, hofften wir, dass am folgenden Tag die Sonne uns Hold sein würde. Doch obwohl die Nacht schon ruhiger war, begrüßte uns der Himmel in grau und Wolken verhangen. Die Crew ging schon vor Ladenöffnungszeit zum Einkauf. Glücklicherweise kam der freundliche Herr mit dem leckeren frischen Brot recht früh an.
Wir kauften also noch ein paar Kleinigkeiten und gingen dann nebenan zum Sailshop. Dort wollten einige von uns noch ein wenig nachrüsten, weil wir am Tag zuvor unsere Schwachstellen an der Kleidung entdeckten. Gekauft wurden an diesem Tag ein paar quietsch gelbe Gummistiefel und eine ebenso farbige Wasserhose- später stellte es sich als Schnäppchen heraus (nur mal so als Schleichwerbung).
Diesmal Frühstückten wir gemütlich und ausgiebig, und starteten erst dann, unter den neugierigen Blicken unserer Nachbarn in ein neues Abendteuer. Unserem Ziel entgegen: Skradin.
Auch an diesem Tag herrschte eisiger Wind und die Sonne hatte wohl selbst Urlaub gemacht. Aber kaum waren wir in den Kanal Sv. Ante eingefahren, da zeigte sich die Sonne doch noch.
Wir fuhren den sich schlängelnden Kanal entlang bis nach Sibenik. Das gehört zu den größeren Städten dort.
Es ging weiter hinauf, durch eine wunderschöne Felsenkulisse,
und immer wieder tauchten kleine friedlich daliegende Städchen am Ufer auf. Wir fuhren auch an vielen Muschelzuchten vorbei, welche gekennzeichnet durch schwimmende Kanister aller Größen waren. Das ist typisch an dieser Region, der frische Muschelverkauf.
Als wir eine geschwungene Brücke von 27 m Höhe durchfuhren, hielten wir alle etwas den Atem an, auch wenn der Mast unseres Kat's "nur" gute 22 m Höhe hat. Da war die zweite Brücke mit 49 m Höhe schon ein Klacks dagegen!
Kaum das wir in Skradin angekommen waren, entschied die Mannschaft sich zu einem gemeinsamen Ausflug, mit dem Wassertaxi zum Krka Wasserfall. Und schon ging es wieder los, nur eben mit einem anderen Boot und wir mussten nicht mit anpacken. War aber schwer sich da zu beherrschen .
Wir wanderten einige Zeit im Krka Nationalpark um den schönen Wasserfall herum, und genoßen die Aussicht, - als hätten wir von Wasser nicht schon genug gehabt.
Der gute Hajo hatte sich für uns aufgeopfert und ist an Bord geblieben, um dort schon einmal Bratkartoffeln mit Kassler vorzubereiten. Unsere hungrigen Mägen waren ihm dafür dankbar.
Bis spät in die Nacht gab es Bier, Slibovic, und Spielchen mit gezinkten Karten. Es wurde gelacht, diskutiert, gesungen und getanzt.
Und zum guten Schluß entschieden wir, dass der morgige Tag ein Girlsday wird!

Freitag, 18. April 2014 - 12:19 Uhr
5. Tag: Hvar nach Marina Kremik/Primosten

Die Nacht war sehr unruhig. Der Wind ließ uns hin und her schwanken. Die Fender quietschten, während sie ihren Zweck erfüllten. Und das obwohl wir uns den Abend zuvor doppelt und dreifach angeleint hatten!
Früh am Morgen stand die Crew am Heck und sah zu, wie die Passarella gegen den Wind kämpfte. Keiner traute sich so recht über sie an Land zu gehen.
Schließlich aber trauten sich Alexander und Olga dann doch noch herüber, mit dem Ziel Brötchen zu besorgen.
Aber es herrschte solch ein Wind, dass sie kaum im Laden waren, Michael ausgesandt wurde sie zu holen. Wir mussten so schnell wie möglich ablegen, wenn es uns noch gelingen sollte heil weg zu kommen.
Ohne Frühstück legten wir eilig ab.
Kaum waren wir draußen, begann unser Kampf gegen die Wellen.
Per Funk kam eine "Gale Warning" nach der anderen herein. Von Hajo kam die Anweisung Rettungswesten anzuziehen. An Deck durften nur noch Crewmitglieder, die sich mit dem Lifebelt angurten konnten.
Wir zogen alles an, was wir an wasserfester Kleidung an Bord hatten. Die Wellen spritzten vorn über den Bug und regneten auf uns herab. An Deck war es nur noch nass, salzig und sehr windig.
Während Susanne, Michael und Olga gegen den Sturm ankämpften, kredenzten Ute, Sabine und Alexander unter größten Anstrengungen Doggypacks für alle. Schließlich hatten wir ja noch nichts gefrühstückt! In Alufolie verpackt gelangten diese an den Mann/ die Frau. Man musste aufpassen, dass der Wind einem nicht den Käse vom Brot raubt.
Es herrschten 7 Bft., in Böen 8 Bft.! Unsere beste Leistung waren 9,4 Knoten!
Wir ritten weiter auf den Wellen. Anders kann man das gar nicht nennen. Die Wellen rissen den Kat in die Höhe und immer wenn wir wieder aufsetzten, schien es als würde er in der Mitte bersten.
Unter Deck kämpfte die Crew damit nicht an die Decke geschleudert zu werden, und es musste ja auch noch die Einrichtung halbwegs heil bleiben.
Weiterhin wurden Sturmwarnungen gesendet. Es ist eben Borazeit!
Wir hatten kaum SM gemacht, und allmählich war auf den Instrumenten schon so eine dicke Salzschicht angelagert, dass man sie immer wieder säubern musste, um noch etwas sehen zu können.
Wir mussten der Sicherheit zu liebe einen sicheren Hafen anlaufen. Unser Tagesziel konnten wir nun nicht mehr erreichen. Wir entschieden uns, die kleine ruhige Bucht Kremik anzulaufen.
Und alle waren froh darüber. Nicht nur aus den Klamotten zu kommen, sondern auch die Salzschichten die sich im Gesicht angesetzt hatten abwaschen zu können.
In der Marina selbst gibt es nur hübsche Yachten zu sehen. An sich alles sehr ruhig dort.
An diesem Abend konnten wir uns das Abendessen in einem kleinen Restaurant schmecken lassen. Einige blieben aber auch gern einfach im warmen Bett an Bord.

Mittwoch, 16. April 2014 - 23:08 Uhr
4. Tag: Vela Luka nach Hvar

Ein herrlicher Tag zum Segeln begann. Wir hatten sowohl Sonne satt als auch guten Wind.
Wir legten routiniert ab, und Ute steuerte uns aus der Bucht.
Kaum waren wir draußen, hatten wir auch schon Gelegenheit die Segel zu setzen.
Hajo übte mit uns fleißig das Wendemanöver.
Dabei hatten Michael, Susanne und Olga die Möglichkeit auf allen Positionen zu üben. Und alle unter Deck mussten das ertragen. Allmählich klappte es auch, wenn Hajo unter Deck war.
Etliche SM schafften wir mit dem Segel, aber es gab auch immer wieder Zeiten in denen der Wind abflaute. Da musste der Motor angeworfen werden.
Denoch war Poseidon gnädig mit uns, und bließ noch einige Stunden nur für uns kräftig in sein Horn!
Unser Ziel war eigentlich Pribinje. Eine romantische kleine Bucht in der Jure sein Restaurant hat.
Hajo kennt Jure schon etliche Jahre und lobte bereits seit Tagen das dort servierte Essen. Da lief einem schon wie bei den pavlovschen Hunden, das Wasser im Munde zusammen.
Leider mussten wir unser Ziel dann aber ändern, wir steuerten Hvar an. Der aufgefrischte Wind war uns für die ungeschützte Bucht Pribinje zu gefährlich.
Hajo zeigte uns unterwegs nach Hvar auch, wie man das Schiff parkt. Also so in Stellung bringt, dass man fast still steht. Da hatte man so ein Gefühl, als wäre man in einem Parallelraum.
Ein wenig hatten wir mit der Zeit der Ankunft in Hvar Glück gehabt, denn kurz nach uns lief eine Cruiser 45 ein, die erst einmal an eine Boje anlegen musste, weil der Wind den Mast zu sehr schwingen ließ.
Hungrig wanderten wir los um über den Berg von Hvar zur anderen Seite zu der Bucht zu Jure zu kommen. Pribinje liegt ca. 5 km vom Hafen Hvar. Wir wanderten über Stock und Stein, gute 1 Stunde und 15 Minuten! Aber jeder Schritt und jede Minute hat sich gelohnt! Das Essen war göttlich!
Thunfischsalat mit Sardellen auf Feldsalat als Vorspeise, Miesmuscheln in Knoblauchbutter und Weißweinsoße. Anschließend folgten Garnellenspieße, und schließlich Haifischsteaks! Nebenbei gab es immer frisches Weißbrot, weißen und roten Wein und soviel Slibovic soviel die Seefrauen und Seemänner ihn vertragen!
Nicht genug das dieses Mahl wahnsinnig gut war, gab es auch noch Gastfreundschaft und familiäres Flair dazu.
Jure, wir werden Dich bestimmt nicht vergessen! Danke, Du hast uns für immer für alle anderen Fischrestaurants verdorben.
Ist ja sicherlich jedem klar, dass wir nach diesem Abendessen einfach nicht mehr zurückwandern konnten- wir fuhren mit dem Taxi zum Hafen zurück.
Ein super Tag ging zu Ende! Und eine windige Nacht begann.

Mittwoch, 16. April 2014 - 21:50 Uhr
3. Tag: Sv. Clement nach Vela Luka / Korcula

Von einer malerischen Aussicht durch die Sonne geküsst erwachten wir in der Bucht. Um uns herum türkises Wasser und schicke Boote.
Ein kleiner Trupp setzte mit dem Dingi ans Land herüber, um frische Brötchen zu holen, aber da folgte auch schon die Erkenntnis: Deutsche Pünktlichkeit ist eben in Kroatien, in solch einer verlassenen Gegend nicht zu erwarten!
Beim Frühstück das Highleight des Tages: die Kleinsten dürfen ins Vogelnest!
Noch während wir aufgeregt darüber nachdenken, sehen wir wie von den anderen Booten Jemand ins Wasser zum schwimmen geht. Für uns erst einmal undenkbar, denn noch sind es gefühlte Frühlingstemperaturen von 14 Grad (maximal). Aber der Gedanke, es eventuell bereuen zu müssen, wenn man daheim auf der Caoch sitzt, treibt dann doch noch die Ersten Verrückten ins kühle Nass. Im Bikini und eilig klettert Olga hinein. Alexander folgt nach. Die Kälte raubt im Ersten Augenblick den Atem, aber wenn man sich erst einmal bewegt, wird es einem schnell warm.
Dann geht es auch schon over the Top. Michael und Alexander kurbeln Susanne hinauf. Während wir anderen unten mit unseren Fotoapparaten die Aktion festhalten, klettert sie wagemutig, wie Kliffhanger hinauf. Oben angekommen folgt, ganz klar der Begeisterungsschrei. Und die Kamara aus der Hosentasche wird in alle möglichen Richtungen geschwenkt. Oben war es zwar schön, aber man ist doch immer froh wieder Boden unter den Füssen zu haben. Nun dürfte auch Olga mal die Welt von Oben sehen.
Beim Angurten die Überraschung, die Zugleine ist beim herunter klettern etwas verwurschtelt herunter gekommen. Aufgabe nun diese wieder frei zu klettern. Natürlich wurden auch hier kurz zuvor die Besitz- und Verteilungsrechte geklärt, wenn denn doch noch etwas schief gehen sollte.
Nach Ihrer Klettertour ist der Adrinalinspiegel bei Susanne so hoch, dass auch sie sich traut im Kühlen Wasser zu erfrischen.
Da hat man ja mal die Gelegenheit den Kat in der Mitte unten zu sehen.
Was soll man sagen, die Aussicht von da oben ist einfach wunderschön, und auf Jeden Fall empfehlenswert.
Schließlich packten wir uns zusammen, und liefen aus mit dem Ziel Vela Luca.
Unterwegs übten wir fleißig daran, das Segel zu hißen.
In Vela Luca angekommen, klappte auch das Anlegen ohne große Probleme. Kurze Touren zum Laden und schließliches gemeinschaftliches Wandern zum Duschhaus. Dort hatten Ute und Susanne während Sabine und Michael duschten, sich vom Besitzer und seiner Familie mit Schnäppschen und frischen Kräutern verwöhnen lassen.
Beim Abendessen (es gab was russisches), ließen wir den Abend gemütlich ausklingen. Hajo zeigte Michael und Alex wie Männer die schöne Aussicht genießen können und holte nur für uns seinen Zirkuselefanten Dumbo aus seinem Koffer.
Zum ersten Mal wurde auf dem Kat eine Polonäse, begleitet von gutem Kölsche Liedgut, quer über Bord gemacht!

Montag, 14. April 2014 - 12:40 Uhr
2. Tag: Biograd nach Sv. Clement

Mit gutem Frühstück und guter Laune starteten wir.
Das Ablegemanöver klappte ohne Pleiten und Pannen.
Endlich konnten wir uns die Meeresluft um die Nasen wehen lassen.
Leider war der Wind für das setzen der Segel noch zu schwach, aber abwechselnd durften alle einmal ans Steuer und mit solch einer super Maschine unter den Füssen und dem kräftigen Rumoren der Motoren macht das Fahren auch viel Spaß.
Am frühen Nachmittag verwöhnten uns Ute und Susanne mit tollen Hotdogs. Diese konnten aber nicht alle genießen- die ersten Mägen rebellierten.
Während der Fahrt grüßten uns ein paar Delphine vom Horizont aus. Größenwahnsinnig wünschten wir uns auch ein paar Haie .
Endlich hatten wir auch genug Wind für das Segel. Sofort setzen wir das Segel, und erfreuten uns seiner Pracht! Fast bis zum Ende unserer Tagesetappe konnten wir es halten.
Gegen frühen Abend zogen von Backbord ein paar graue Wolken auf, denen wir davon zu kommen versuchten. Aber das bisschen Spritzwasser was die für uns parat hatten, konnte uns nicht die gute Laune nehmen.
Beim Starten dachten wir an 30- 35 SM, die wir machen würden, aber wir schafften 64 SM!
Den ganzen Tag an der frischen Luft, waren wir leicht müde und machten uns in der kleinen hübschen Bucht von SV. - Clement vor Anker. Während Susanne vorn dabei war den Anker aus zu werfen, haben Alexander und Michael unter Mithilfe von Sabine und Ute das Dingi mit Außenborder zu Wasser gelassen. Auf Ankerwache hatte keiner Lust, also haben wir uns doppelt gesichert, und mit Hilfe des Dingi den Cat auch mit Landleine befestigt. An dieser Stelle bedanken wir uns bei dem Toten Baumstumpf der uns als Poller diente.
Anschließend, durch die Neugierde und den Spaß am Dingi fahren wieder gestärkt, drehte Susanne mit Michael ein paar Runden, um zu schauen, ob unser Anker sich gut eingelegt hatte.
Gegen 20 Uhr fand die Crew sich zum Captainsdinner ein!
Wir wurden verwöhnt von Hajos Nudelsalat mit frischen Tomaten und Oliven. Dazu gebratene Cevapcici mit Zwiebeln und frischer Knoblauchbutter.
Gestärkt und gut genährt konnten die Spiele beginnen!
Hajo ist ein Allround Talent! Er machte uns den Abend zuvor schon den DJ. Nun hatte er vorzüglich gekocht, und uns schließlich mit Denkspielen und einigen Stilblüten aus vorherigen Touren unterhalten. Mit viel Gelächter ging der Abend zu Ende, mit Vorfreude was der morgige bringen mag.

Sonntag, 13. April 2014 - 17:55 Uhr
1. Tag: Schiffsübernahme in der Marina Kornati

Die Nacht von Freitag auf Samstag war sehr kurz, da es um 2 Uhr schon zum Flughafen ging. Das von Hajo bestellte Sammeltaxi war zwar nicht ganz so pünktlich dafür aber der Flieger.

In Kroatien angekommen waren es 5 Grad und Sonne. An der Marina eingetroffen ging die eine Gruppe einkaufen - was für sieben Personen trotz Hajos Einkaufsliste gar nicht so einfach war - und die andere Gruppe wartete auf die Übernahme des Schiffes. Nach gefühlten drei Stunden Einkaufstortour, konnte das Schiff aber erst um halb eins übernommen werden. Für uns Biggecamper und Freizeitsegler ein echtes Aha Erlebnis. Der 7,7 m breite und 13,61 m lange Katamaran mit 4 Kabinen, zwei Esszimmern und einem Steuerstand wollte ja erst mal erobert werden.

An Bord gegangen sind wir dabei aber nicht über eine Gangway - das wäre ja zu einfach gewesen - nein wir sind an Bord über eine so genannte Pasarella. Das ist eine ca. 24 cm breite Holzbohle, die die Verbindung zwischen Schiff und Steg herstellt. Nicht nur der schwer zu merkende Name dieser Holzbrücke, sorgte an diesem Abend noch für reichlich Gelächter. Nach der dann durch unsern Skipper Hajo und Co-Skipper Michael erfolgreich durchgeführten Übernahme des Schiffes gab es für alle noch eine Sicherheitsunterweisung.

Ausgelaufen sind wir dann nicht mehr, dafür war der Tag einfach schon gefühlt zu lang. Wir waren ja schon seit ein Uhr nachts auf. Gegessen haben wir dann in einem kleinen Restaurant am Hafen von Biograd - und lecker Bierchen gab's da auch. Der Tag endete mit heiterem Liederraten bei einem Gläschen Slibovitz am Achterdeck dieses schönen Schiffes.

Viele Grüße von Susanne und Crew

Freitag, 4. April 2014 - 05:01 Uhr
KAT-Törn vom 12.04. bis zum 26.04.2014 in Kroatien

Liebe Segelfreunde,
am 12.04. und am 19.04.2014 starten wir von Marina Kornati zu einem KAT-Törn. Unterwegs sind wir wieder mit der Poco Loco, einer Lagoon 440. Poco Loco bedeutet übrigens: ein bisschen verrückt und verrückt ist schon das enorme Platzangebot an Bord.
Wie immer könnt Ihr hier auf dieser Seite den Törnverlauf "Live" verfolgen und aktuelle Foto's von der Reise anschauen. Nach Möglichkeit wird auch täglich ein kurzer Bericht vom "Skipper of the day" über den Tagesablauf in das Logbuch gestellt. Aber auch Pleiten, Pech und Pannen werden nicht verschwiegen.
Zeigt der Skype-Button oben rechts in der Sidebar "ONLINE" an, so sind wir über Skype erreichbar.

Viel Spaß auf dieser Seite wünschen die Crew's der beiden Törns.



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